Moin Moin Refugees

In der Hafenstadt Hamburg gehören Toleranz, Hilfsbereitschaft und bürgerliches Engagement zu den Grundfesten.

Unter dem Motto Moin Moin Refugees möchte MenscHHamburg eine Plattform für Hamburger bieten das Bild einer weltoffenenen, gastfreundlichen und toleranten Stadt mitzuprägen.

 

Menschen die auf der Suche nach Hilfe und Solidarität nach Hamburg kommen, auf ein besseres Leben für sich und ihre Famillien hoffen, haben eine Chance verdient zu einem Teil unserer Stadt und Gesellschaft zu werden.

 

Wir rufen ihnen ein hanseatisches Willkommen zu und sagen: Moin Moin Refugees!



Wir lieben Hamburg. Und teilen es gerne.

Hamburg, unser Tor zur Welt, ist und bleibt eine weltoffene Stadt. Hafen und Handel brachten unserer Heimatstadt in der Vergangenheit nicht nur Wohlstand, sondern auch stets Austausch mit fernen teilen dieser Welt, mit anderen Kulturen und Menschen, die die hansestadt besucheten.

Dieser rege Austausch hält bis heute an.

Die Stadt Hamburg puntket in der Tourismusbranche immer wieder mit Megaevents, wie beispielsweise dem Hafengeburtstag.Hamburg lädt Menschen ein und empfängt diese gastfreundlich.

 

Menschen aus Syrien, Eritrea, Afghanistan und vielen anderen Ländern kamen in den letzten Monaten jedoch nicht als Touristen, sondern auf der Suche nach Schutz und Solidarität. Als weltoffene und aufgeklärte Stadt liegt es in Hamburgs Händen diesen Menschen offen entgegenzutreten. Als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt stehen auch wir in der Verantwortung. Wir müssen Hamburgs Tugend der Gastfreundschaft neu denken, damit aus Gästen Freunde und schließlich neue Mitbrürger werden können. Es gilt, das Thema anzupacken. Nur gemeinsam, also im Schulterschluss zwischen Wirtschaft, Behörden, Politik und Bürgerinnen und Bürgern, können wir der großen Anzahl an Schutzsuchenden gerecht werden.

 

Diese geflüchteten Menschen haben unsere Hilfe und Solidarität nicht nur verdient – wir sind verdammt noch mal verpflichtet zu helfen. Ganz gleich, ob aus christlicher Nächstenliebe oder menschlicher Logik. Wer jetzt schweigt und tatenlos zusieht, macht sich schuldig, und wer dagegen wettert oder Gewalt anwendet, macht sich nicht nur strafbar, sondern hat in dieser Stadt und diesem Land nichts zu suchen.

 

Hamburgs Reichtum beruht auf den guten und engen Beziehungen zu anderen Ländern und Kulturen. In der Hafenstadt Hamburg gehören Toleranz, Hilfsbereitschaft und bürgerliches Engagement zu den Grundfesten.

 

In dieser Tradition rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich zu diesen Grundsätzen zu bekennen. Die Initiative „#moinmoin refugees“ von MenscHHamburg e.V. soll zeigen, dass wir lauter sind als der rechte Mob oder die argumentlosen Asylkritiker. Egal ob reich oder arm, wer jetzt nicht aufsteht und den Neubürgerinnen und -bürgern seine Solidarität zeigt, versteht nicht, warum wir seit gut 70 Jahren keinen Krieg mehr in Westeuropa haben und weiß es auch nicht zu schätzen, dass wir einer Generation angehören, die nicht bedroht oder vertrieben wurde.

 

Die Anstecker mit „#moinmoin refugees“-Schriftzug sind die Hamburger Art, zusammen zu stehen und seine Hilfsbereitschaft zu signalisieren. Wir rufen den Flüchtlingen ein hanseatisches „Herzlich willkommen“ zu. Wir haben Respekt vor allen, die mit anpacken, statt die Arme zu verschränken. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, sagte schon Erich Kästner. Wir sagen: Zeigen Sie es auch und heften sie sich den Button an. Lieber eine zerstochene Bluse als ein weiteres verhindertes Flüchtlingsheim.

 

Die Buttons liegen für Privatpersonen zur Abholung in einigen Gastronomiebetrieben (Bullerei, lütt’n grill, east Hotel) bereit. Firmenpakete gibt es gegen Bestellung unter moinmoin@menschhamburg.de (Firmenpaket á 100 Buttons für EUR 100,00€) zukaufen.


In eigener Sache

Moin Moin liebe MenscHHamburger und Freunde der guten Tat,

zunächst einmal ein großes Danke für die durchweg positive Resonanza auf unsere kleine Button-Aktion. Hamburg setzt ein zeichen und so viele sind dabei! Danke!

 

Toll zu sehen ist auch, dass nicht nur wir uns gedanken über die Flüchtlingsthematik machen. Wohin man diese tage schaut, formieren sich Mitbürgerinnnen und Mitbürger auf verschiedenste Weise um sich gemeinsam zu engagieren. Eine Vielzahl verschiedener Ideen sind so bereits entsdtanden, diverse Aktionen und Veranstaltungen angekündigt.

Klar ist: Hamburg ist bunt, Hamburg ist kreativ, Hamburg packt an.

 

Wie der Zufall so spielt ist etwa zeitgleich mit unserer Button-Aktion ein Event an den Start gegangen welches ebenfalls den Slogan "Moin Moin Refugees" nutzte. Mit einem etwas anderen Logo wurde vor Allem über soziale Netzwerke wie Facebook, intensiv für eine große Soli-Party auf der Reeperbahn geworben, deren Einnnahmen den ankommenden Geflüchteten zugute kommen sollten. Wir möchten aus verschiedenen Gründen an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass es sich bei diesem Event um keine Veranstlatung bzw. Aktion des Vereins MenscHHamburg e.V. handelt. Weder die Organisation noch die Durchführung liegt in der Verantwortung von MenscHHamburg.

 

Der Claim "Moin Moin Refugees" gehört nicht MenscHHamburg e.V.. Ganz Hamburg sollte Flüchtlinge auf diese Weise begrüßen!

 

MenscHHamburg begrüßt jedes Engagement und jeden Ansatz zur Unterstützung von geflüchteten Menschn in unserer Stadt!

Aktiv werden für Refugees

Du hast eine Idee für eine Aktion, um Flüchtlingen zu zeigen, dass sie in Hamburg willkommen sind?

 

Du hast eine Idee, wie Flüchtlinge in ihrem Alltag in Hamburg unterstützt werden können?

 

Du hast eine Idee, wie die Integration von Flüchtlingen unterstützt werden kann?

 

Sag einfach "Moin Moin Refugees" und kontaktiere uns hier mit deinen Ideen!